Gütezeichen Kanalbau DVGW RSV rbv

SCHACHTSANIERUNG

Schachtsanierung: Eine ganzheitliche Instandhaltung von Entwässerungssystemen muss sich natürlich auch auf deren Bauwerke erstrecken, vor allem auf die Schächte.

Bild oben: Schachtsanierung durch Ringraum-verdämmung eines mit GFK-Auskleidung sanierten Mauerwerksschachtes
Bild unten: PE-Auskleidung eines Rechteckbauwerkes

EINSATZBEREICHE:
Schadensart: Korrosion, Undichtigkeiten, Minderung der statischen Tragfähigkeit
Sanierungsquerschnitt: beliebig aber begehbar
Beschichtungsmaterial: zementgebundene Stoffe, Polyurethan (PU)
Auskleidungsmaterial: PE, GFK
VORARBEITEN:
Außerbetriebsetzung: erforderlich
Prüfungen: Optische Inspektion
Erdarbeiten: nur bei Außenbeschichtungen
Sonstiges: Reinigung und eventuell vorangehende Betonsanierung
ABSCHLUSSARBEITEN:
Prüfungen: optische Inspektion, evtl. Dichtigkeitsprüfung
Bemerkungen: örtliche Einschätzung der Ausgangssituation zwingend erforderlich

Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich die Undichtigkeiten nach der Sanierung vom Kanal in diese Bereiche verlagern. Die Sanierung von Schächten und ähnlichen Bauwerken lässt sich mit mehreren Verfahren bewerkstelligen. Als sicher und vorteilhaft gelten materialgleiche Anbindungen an den sanierten Kanal.

RSC bietet bei der Schachtsanierung dafür folgende Technologien an:
● mineralische Beschichtung
● PU-Beschichtung
● GFK-Auskleidung
● PE-Auskleidung

Damit sich die erforderlichen Haftzugfestigkeits-werte dauerhaft erreichen lassen, muss der Untergrund bei allen Beschichtungsverfahren gewissenhaft vorbereitet werden.
In Abhängigkeit vom Schadensbild gehören dazu sowohl die Reinigung als auch Sand- oder Höchstdruckwasserstrahlen und/oder die Ausbesserung von Ausbrüchen, Rissen und sonstigen Einzelschäden. Für eine PU-Beschichtung muss der Untergrund außerdem relativ trocken sein. Die Beschichtungsdicken bei der Schachtsanierung hängen vom Schadensbild und der Belastung des Bauwerkes ab. Die Auskleidung kann mit Platten erfolgen, die entsprechend zugeschnitten und materialabhängig miteinander verbunden werden. So werden GFK-Teile durch Handlaminat und PE-Platten durch Extruderschweißen zusammengefügt.
Für runde Schächte kann man auch vorgefertigte Rohre verwenden. In diesem Fall sind die Konen abzunehmen. Das Platten- oder Rohrmaterial wird an die vorhandenen Wände angedübelt, um es sicher zu fixieren. Dabei kann ein Ringraum geschaffen
werden, der anschließend mit mineralischem Material verdämmt wird.
Dies führt gleichzeitig zu einer statischen Stabilisierung und zur Egalisierung des Untergrundes. Grundsätzlich gilt, dass die Auswahl des Verfahrens unter Beachtung der besonderen örtlichen Bedingungen erfolgen sollte. RSC ist gern bereit, dem Planer oder Auftraggeber bei der Auswahl der besten Methode der Schachtsanierung beratend zur Seite zu stehen.